Roald Dahl

I am sure that everybody, at some point or other, has heard of Roald Dahl. And I am not talking about British kids here, who will know his stories, or at least some of them, by heart. I’m talking about the rest of the world, mostly, of course, Germany, as I am myself a German. I can’t remember actively hearing the name, yet I already knew some of his stories. I hadn’t read them, but as Tim Burton and other directors had taken a liking to his work I knew some of it. There is, of course, Burton’s adaptation of “Charlie and the Chocolate Factory”, Danny DeVito’s “Matilda”, Wes Anderson’s “Fantastic Mr Fox” or most recently Steven Spielberg’s “The BFG” adapted for Disney.

However, I really became aware of the author when I lived in England for a year as an Au Pair. His books were either on the shelves or brought home from the library, the DVDs were at home as well, and not far away there was the Roald Dahl Museum and Story Centre that we visited once with the children. I had never read any of his books, as they are not quite as popular in Germany, but I vowed to rectify that, and now I have finally done just that.

I ordered a box set of his most famous stories and from my grandmother, for Christmas, I got his collection of letters to his mother, edited by Donald Sturrock. I don’t think I have to tell you much about his stories. They are every bit as wonderful as the ones you already know, full of word plays and grotesque scenarios and child protagonists and adult villains. Every book also features one word invented by the author himself on the last page, for example, “svallop”, which means “to destroy something” (e.g. “Trump will svallop America”).

My personal favourite? “Danny, the Champion of the World”, which features the best dad ever. Then again, I happen to have some unresolved daddy issues, so maybe this pick isn’t that surprising.

The last two books in the box set, “Boy” and “Going Solo”, also tell you quite a bit about his life. The first about his childhood, the second about his time as a pilot in World War II. Reading his letters to his mothers is also quite interesting, as it provides a quite unique insight into his world.

But apart from providing one lovely story after another, he also wrote dozens of short stories for adults and, quite surprising to me, was the inventor of the Gremlins. And although the 1984 film by Spielberg is only loosely inspired by the original story, it is still Dahl who brought the creatures into our world.

I’m off to Norway (coincidentally Dahl’s families home country) and Sweden now, to get some well-deserved rest (at least I think I deserve it), so it’ll be a while before you hear from me again. Until then: If you already read the books or some of them as a child, I recommend to read them again. If you haven’t read them at all, I advise you do so now. There’s a reason why he is one of the best-selling and one of the most beloved children’s authors ever.

DEU//

Ich bin sicher, dass jeder irgendwann schon mal von Roald Dahl gehört hat. Und ich rede hier nicht von den Briten, die seine Geschichten wohl bereits mit der Muttermilch aufgenommen haben, sondern vom Rest der Welt, hauptsächlich Deutschland, da ich selbst nun einmal Deutsche bin. Ich hab mich bis vor kurzem selbst nie so wirklich mit ihm befasst und doch waren mir seine Geschichten, zumindest einige, bekannt, da Tim Burton und andere Regisseure nicht die Finger von ihm lassen konnten. Da ist natürlich Burtons “Charlie und die Schokoladen Fabrik”, Danny DeVitos “Matilda”, Wes Andersons “Der fantastische Mr. Fox” oder Steven Spielbergs “The BFG”, welches er für Disney auf die große Leinwand gebracht hat.

Aber so richtig aufgefallen ist mir der Name erst, als ich als Au Pair ein Jahr in England gelebt habe. Seine Bücher waren entweder bereits im Regal oder wurden aus der Schülbücherei mit nach Hause gebracht, die DVDs fehlten in keinem gut sortierten Filmregal, und nicht weit entfernt gab es sogar das Roald Dahl Museum and Story Centre, welches wir mit den Kindern mal besuchten. Ich persönlich hatte bis dahin noch nie eins seiner Bücher gelesen, da sie in Deutschland weniger populär waren als in Dahls Heimatland, aber schwor mir, das zu ändern, und jetzt habe ich das auch endlich getan.

Ich habe mir die Dahl Box mit seinen bekanntesten Werken gekauft und von meiner Oma zu Weihnachten die Briefsammlungen seiner Mutter, zusammengestellt von Donald Sturrock, gewünscht. Ich glaube nicht, dass ich euch viel über die Geschichten selbst erzählen muss. Sie sind genau so wundervoll wie die, die ihr bereits kennt, voll mit Wortspielen, grotesken Szenarien, kindlichen Protagonisten und erwachsenen Bösewichten. Jedes Buch enthält außerdem auf der letzten Seite noch ein Wort, dass von Dahl erfunden worden ist, wie zum Beispiel “svallop”, das so viel bedeutet wie “etwas zerstören”.

Mein persönlicher Favorit? “Danny oder Die Fasanenjagd”, welches den besten Papa überhaupt enthält. Da ich selbst noch ein paar Daddy-Issues mit mir rumtrage, ist diese Wahl aber wohl wenig überraschend.

Die letzten beiden Bücher in dem Set, “Boy” und “Going Solo”, erzählen darüber hinaus einiges über das Leben des Autors, das Erste über seine Kindheit, das Zweite über seine Zeit als Pilot im zweiten Weltkrieg. Wer zusätzlich noch die Briefe an seine Mutter liest, der bekommt einen ziemlich einzigartigen Eindruck von der Welt Roald Dahls.

Aber Roald Dahl hat noch einiges mehr zu bieten als nur die Kinderbücher und die Geschichten aus seinem Leben. Er ist auch der Autor zahlreicher Kurzgeschichten für Erwachsene und, was mich doch sehr überrascht hat, der Erfinder der Gremlins. Zwar ist der Spielberg-Film von 1984 nur sehr entfernt vom Original inspiriert worden, aber dennoch ist es Dahl, der die Kreaturen zum Leben erweckt hat.

Ich verabschiede mich jetzt mal nach Norwegen (zufälligerweise die Heimat von Dahl’s Eltern) und Schweden um etwas wohl verdienten Urlaub zu machen (ich denke zumindest, dass ich ihn verdient habe), also wird es wohl eine Weile dauern bis ihr wieder von mir hört. Bis dahin: Wenn ihr die Bücher schon mal gelesen habt, macht es noch mal, wenn nicht, macht es sowieso. Dahl ist nicht ohne Grund einer der am meisten verkaufte und einer der beliebtesten Kinderbuchautoren.

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